10.0 Vorschau
auf die Weiterentwicklung des MO2055/II
Abhörsuchanlage
„INTELLIGENCER 2002"
mit
integriertem Spektrum-Analyzer
Einleitende
Beschreibung:
Das
Gerät dient zum automatischen- sowie interaktiven Aufspüren von drahtlosen
Abhörgeräten.
Das
Gerät besteht aus zwei Hauptkomponenten, einem High-End Scanning-Receiver und
einem extrem schnellen Steuercomputer ( Laptop ).
Jede
dieser Komponenten ist portabel in einem handelsüblichen Samsonite-Attachéekoffer
untergebracht.
Ein
weiterer Samsonite-Attachékoffer beinhaltet die Antennen, Sonden und weiteres
Zubehör.
Zur
Verbindung dieser Einheiten sind lediglich zwei Verbindungskabel notwendig.
Jede
Einheit kann entweder über Akku oder Netzteil versorgt werden.
Es
werden regelmäßig Software-Updates angeboten, die vom Endanwender sehr einfach
(keine Computerkenntnisse erforderlich) installiert werden können.
Komponenten:
Scanning-Receiver:
Der
Scanning-Receiver besteht aus einer hochmodernen Empfangseinheit (Spektrum
Analyzer 1 MHz bis 7000 MHz), einer Audioprozessoreinheit (Audio-Wiedergabe,
Audio-Sonar), einer A/D-D/A-Wandlereinheit, einem extrem schnellen
Parallelport-Interface, einer Akku Lade- und Überwachungseinheit sowie einer
internen Schnittstelle zur optionalen Erweiterung.
Der
Empfänger besitzt 3 Hochfrequenz-Eingänge auf die die jeweiligen
Bereichsantennen aufgesteckt werden. Die Umschaltung geschieht vollautomatisch
ohne zeitliche Verzögerung. Zwei weitere Hochfrequenz-Eingänge ermöglichen
den Anschluss einer internen- sowie einer externen Referenzantenne zur
automatischen Antennendifferentialmessung. Einer dieser Eingänge ist
gleichzeitig der Anschluss für die Feldstärke-Nahfeldhandsonde. Zur Abstimmung
der Empfangsfrequenz kommen ultraschnelle Synthesizer-Bausteine zum Einsatz. Der
Dynamikbereich der HF-Eingänge wurde mit -110 bis +10 dBm so realisiert, daß
auch starke Sender aus nächster Nähe die Funktion nicht beeinträchtigen. Die
Komponenten des Zwischenfrequenzverstärkers sind doppelt vorhanden, was das Hörbarmachen
des demodulierten Signals bei gleichzeitigen Bildaufbau des Frequenzspektrums
ermöglicht. Die Filterbandbreite beträgt 1 MHz, 180 kHz und 18 kHz wobei für
jede Bandbreite eine Demodulationsstufe zur Verfügung steht.
Der
Audioprozessor dient zur Steuerung der Wiedergabe, zur Aufbereitung der
Suchtöne,
zur Generierung des Positions-Sonars, zur Ansteuerung der Sonar-Handsonde sowie
zur Verarbeitung des externen- bzw. des internen Referenzmikrophons.
Die
Lautstärke des demodulierten Signal kann wahlweise mittels Drehregler oder
softwaregesteuert erfolgen.
Die
A/D-D/A-Wandlereinheit besteht aus sehr schnellen Mehrkanal-Bausteinen, die die
Aufgabe haben, analoge Signale wie Feldstärke, Korrelation, Akku
–Ladespannung usw. aufzunehmen und in digitale Werte umzuwandeln, so das diese
für den Steuercomputer verarbeitbar sind.
Das
Parallelport-Interface ist die Schnittstelle zwischen Scanning-Receiver und
Computer. Alle Daten zur Steuerung und Datenerfassung werden hierüber
abgehandelt. Bei der Entwicklung dieses Interfaces wurde besonderer Wert auf
geringe Eigenabstrahlung und hohe Übertragungsgeschwindigkeit gelegt.
Die
in diesem Gerät verwendeten Akkumulatoren sind leicht austauschbar und handelsüblich.
Sie werden von einer speziellen Elektronik geladen und ständig überwacht.
Wird
das Gerät mittels Netz/Ladeteil am Netz betrieben, werden die Akkus parallel
dazu geladen.
Der
Scanning-Receiver ist intern so konstruiert, daß optionale Hardware-Komponenten
werkseitig hinzugefügt werden können.
Steuercomputer:
Bei
dem Steuercomputer handelt es sich um ein modernes Laptop mit TFT-Bildschirm.
Die
Verbindung zum Scanner-Receiver
geschieht mit Hilfe zweier Verbindungskabel. Über einen USB-Adapter kann der
mitgelieferte Drucker angeschlossen werden.
Die
Software ist komplett vorinstalliert und startet nach dem Hochfahren des
Rechners automatisch.
Software:
Die
Software wird bei uns im Hause speziell für diese Abhörsuchanlage entwickelt.
Sie ist auf den Steuercomputer (Laptop) zugeschnitten um optimale
Geschwindigkeit und Systemsicherheit zu garantieren. Alle Bereiche der Software
sind streng objektorientiert realisiert, was uns erlaubt, spezielle Kundenwünsche
zu implementieren sowie Updates und Funktionserweiterungen anzubieten.
Die
Bedienoberfläche ist übersichtlich und funktionell gestaltet. Die Bedienung
kann wahlweise mittels Tastatur oder Maus geschehen. Zu jeder Funktion ist eine
durch Tastendruck einblendbare Kurzanleitung vorhanden.
Die
Software bietet für technisch weniger versierte Anwender die Möglichkeit, mit
wenigen Tastendrücken die kompletten Suchvorgänge zu starten.
Für
Anwender mit Fachkenntnissen sind zahlreiche Analysefunktionen vorhanden, die es
erlauben, jedes Signal detailliert zu untersuchen.
Funktionen
zur Projektverwaltung sowie automatische Hardware-Selbsttests sind ebenfalls
vorhanden.
Funktionen:
Darstellung
des Frequenzspektrums:

Das
gesamte Frequenzspektrum oder ein wählbarer Teilbereich wird angezeigt und
fortlaufend aufgefrischt. Einzelne Träger und deren Nebenträgeranteile können
in Quasi-Realtime untersucht werden. Es stehen eine Vielzahl an
Darstellungsarten zur Verfügung. Verschiedene mathematische Verfahren erlauben
es, ein Signal bis ins kleinste Detail zu analysieren. Die Frequenzspektren können
jederzeit ausgedruckt, oder zu einem Projekt hinzugefügt werden.
Automatischer
Suchlauf mit tonselektiver Auswertung:
Dieses
Verfahren dient zum schnellen Detektieren von FM-modulierten Abhörsendern. Dabei
wird bei jedem erfassten Träger ein Toncode ausgesendet. Wird dieser Toncode im
demodulierten Signal wiedererkannt, steht fest, das es sich um einen Abhörsender
in Hörreichweite handelt. Das Gerät gibt optisch und akustisch Alarm.
Automatischer
Suchlauf mit Silent-Detect:
Diese
Methode dient zur lautlosen Detektion von Abhörsendern z.B. während
Besprechungen. Dabei wird das demodulierte Signal eines jeden vorhandenen Trägers
mit dem des internen Referenzmikrofon verglichen. Korrelieren die beiden
Signale, kann es sich bei dem Träger nur um einen Minispion in Hörreichweite
handeln. Das gerät gibt einen optischen Alarm.
Automatischer
Suchlauf mit Digi-Find:
Die
Digi-Find Methode sucht im gesamten Frequenzspektrum nach Trägern, die auf
Grund ihrer Hüllkurve und sonstigen Eigenschaften nur von einer digitalen
Sendequelle stammen können. Im Anschluss daran kann die
Antennen-Differential-Auswertung feststellen, ob die Sendequelle sich in dem zu
untersuchenden Raum befindet.
Automatischer
Suchlauf mit Antennen-Differential-Auswertung:

Diese
Methode erlaubt es, Träger zu finden die nur aus dem zu untersuchenden Raum
stammen können. Dazu wird eine interne Antenne im Raum aufgestellt, eine
externe Referenzantenne wird außerhalb ( z.B. auf dem Dach ) positioniert. Aus
der Pegeldifferenz der beiden Antennensignale berechnet das Gerät die
Sendesignale, die sich in der Nähe der internen Antenne befinden. Diese werden
angezeigt und können weiter untersucht werden.
Automatischer
Suchlauf mit RAM-Differential-Auswertung:
Dieses
Verfahren entspricht im Prinzip der Antennen-Differential-Auswertung. Hier wird
jedoch nicht die externe Referenzantenne sondern ein abgespeichertes
Frequenzspektrum als Vergleichsbasis benutzt. So kann, nach dem ein Raum nach
Minispionen abgesucht wurde und „sauber“ ist, das nun vorherrschende
Frequenzspektrum abgespeichert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird bei
einer erneuten Messung das abgespeicherte Spektrum als Referenz herangezogen. Träger,
die seit der ersten Messung hinzugekommen sind werden sofort angezeigt und können
anschließend genauer untersucht werden.
Automatischer
Suchlauf aller Detektierungsarten:
Alle
wichtigen Detektionsmethoden können automatisch hintereinander ausgeführt
werden. Nach Beendigung zeigt das Gerät alle verdächtigen Signale an.
Klassifizierung
eines Trägersignals:
Jeder
gefundene Träger kann automatisch klassifiziert werden. Das Gerät versucht
festzustellen, um welche Modulationsart und Kanalzuordnung es sich handelt.
Langzeitbeobachtungen
eines Trägersignal:
Ein
Teilspektrum oder ein einzelnes Trägersignal kann einer Langzeituntersuchung
unterzogen werden. Auftastzeiten, Hopping-Sequenzen und ähnliches werden so
erfasst und visualisiert.
Erfassung
von Kanalbelegungen:
Dieses
Verfahren untersucht ein wählbares Teilspektrum nach auftretenden Trägersignalen.
Es läst sich so die regionale Kanalbelegung erfassen und abspeichern. Durch
eine Vergleichsmethode lassen sich leicht Träger erkennen, die von der orts-üblichen
Kanalbelegung abweichen.
Audioanalysen
eines demodulierten Trägersignals:

Jedes
demodulierte Trägersignal kann mit einer Vielzahl von Audioanalyse-Methoden
untersucht werden. Dazu zählen FFT, Wasserfall, Korrelation, Frequenzgang usw.
Analog-verschlüsselte Abhörsender sind so leicht zu erkennen.
Lokalisieren
eines Senders mittels Sonar-Handsonde:

Mit
diesem Verfahren lassen sich frequenzmodulierte Abhörsender zentimetergenau
lokalisieren. Die Handsonde strahlt fortlaufend ein spezielles Audiosignal ab.
Dieses wird vom Minispion aufgenommen und zur Suchanlage gesendet. Aus der
Laufzeit des akustischen Signals berechnet das Gerät die Entfernung zwischen
Handsonde und Abhörsender und zeigt diese als LED-Balken an.
Lokalisieren
eines Senders mittels Position-Sonar:
Die vier Lautsprecher des Gerätes
ermöglichen es, die ungefähre Position des Senders im zu untersuchenden Raum
zu berechnen und anzuzeigen. Dazu sendet nach einander jeder einzelne
Lautsprecher einen Tonburst. Das Gerät errechnet aus der Laufzeit Entfernung
und Position des Abhörsenders.
Lokalisieren
eines Senders mittels Nahfeld-Feldstärke-Handsonde:

Eine
speziell entwickelte Nahfeld-Handsonde ermöglicht das lokalisieren von Sender,
die
nicht FM/AM-moduliert sind. Die Handsonde mißt fortlaufend die eingehende
Feldstärke und erzeugt einen Knackton der bei Annäherung in ein Heulen übergeht.
Per Tastendruck kann jederzeit die Empfangsempfindlichkeit auf einen Wert
eingestellt werden, der den optimalen Dynamikbereich erlaubt.
Lokalisieren
eines digitalen Senders:
Das
Verfahren entspricht der Lokalisierung mittels Nahfeld-Handsonde, jedoch wird im
Empfänger eine wesentlich höhere Bandbreite zur Berechnung der Feldstärke
herangezogen.
Anlegen
und Verwalten von Projekt-Dateien:
Bei
jedem Einsatz der Suchanlage kann ein neues Projekt angelegt werden. Dieses
Projekt beschreibt den Einsatzort, die Uhrzeit, eine Aufzeichnung aller
angewandter Detektionsverfahren und deren Ergebnisse. Zu jeder so
aufgezeichneten Handlung können Kommentare oder Erklärungen hinzugefügt
werden. Alle Daten und Diagramme lassen sich ausdrucken und verwalten.
Ausdrucken
alle relevanten Daten und Diagramme:
Zu jeder Zeit ist das Ausdrucken
der Daten und Diagramme der momentan ausgeführten Aktion möglich.
Anzeigen
und Überwachen der Stromversorgung:
Das
Gerät ermittelt fortlaufend den Akkuzustand, das Ladeverhalten und die
Versorgungsart. Diese können jederzeit angezeigt werden. Bei Unterschreitung
der der Versorgungsspannung wird automatisch Alarm gegeben.
Software-
und Hardware-Selbsttest:
Nach
jedem Einschalten durchläuft das Gerät einen automatischen Selbsttest. Dabei
wird die Integrität der Software, die Kommunikationsstrecke zwischen
Scanning-Receiver und Steuercomputer und die einzelnen Komponenten der Hardware
geprüft. Bei Fehlern wird eine Alarm-Meldung und eine Hilfestellung angezeigt.
Lokalisieren
eines digitalen Senders:
Das
Verfahren entspricht der Lokalisierung mittels Nahfeld-Handsonde, jedoch wird im
Empfänger eine wesentlich höhere Bandbreite zur Berechnung der Feldstärke
herangezogen.
Anlegen
und Verwalten von Projekt-Dateien:
Bei
jedem Einsatz der Suchanlage kann ein neues Projekt angelegt werden. Dieses
Projekt beschreibt den Einsatzort, die Uhrzeit, eine Aufzeichnung aller
angewandter Detektionsverfahren und deren Ergebnisse. Zu jeder so
aufgezeichneten Handlung können Kommentare oder Erklärungen hinzugefügt
werden. Alle Daten und Diagramme lassen sich ausdrucken und verwalten.
Ausdrucken
alle relevanten Daten und Diagramme:
Zu jeder Zeit ist das Ausdrucken
der Daten und Diagramme der momentan ausgeführten Aktion möglich.
Anzeigen
und Überwachen der Stromversorgung:
Das
Gerät ermittelt fortlaufend den Akkuzustand, das Ladeverhalten und die
Versorgungsart. Diese können jederzeit angezeigt werden. Bei Unterschreitung
der der Versorgungsspannung wird automatisch Alarm gegeben.
Software-
und Hardware-Selbsttest:
Nach
jedem Einschalten durchläuft das Gerät einen automatischen Selbsttest. Dabei
wird die Integrität der Software, die Kommunikationsstrecke zwischen
Scanning-Receiver und Steuercomputer und die einzelnen Komponenten der Hardware
geprüft.
Bei Fehlern wird eine Alarm-Meldung und eine Hilfestellung
angezeigt.
Erweiterungsmöglichkeiten:
Geplant
sind folgende optionale Erweiterungen:
-
VLF-Analyser zum Aufspüren drahtgebundener Abhörgeräte,
Infrarot-Sender, Tonbandgeräten
u.ä.
- Video-Demodulator für
AM/FM-Videosender
mit Miniaturbildschirm.
- Fernsteuermöglichkeit über
Internet.
Update-Service:
Es
stehen regelmäßig kostenlose Software-Updates zur Verfügung. Diese beinhalten
Fehlerbehebungen, Verbesserungen der bereits vorhandene Funktionen sowie
Verbesserungen der Bedienoberfläche.
Desweiteren
werden Versions-Updates angeboten, die neue Funktionen und Detektionsmöglichkeiten
beinhalten.
Die
Installation dieser Updates ist denkbar einfach und erfordert keinerlei
Computerkenntnisse.
Lieferumfang:
-
Laptop mit vorinstallierter Software, im System-Case
- Scanner-Receiver, eingebaut im Samsonite-Koffer
-
Tintenstrahldrucker mit Zubehör
-
Verbindungskabel
-
Sonar-Handsonde mit Verbindungskabel
-
Nahfeld-Handsonde mit Verbindungskabel
-
3 Bereichsantennen zum Aufstecken auf den Scanner-Receiver
-
Netz-/Ladegerät
-
6 NiCd-Akkus
-
2 Omnidirektionale Antennen mit Stativ und Verbindungskabel
-
Koffer für Zubehör
-
Bedienungsanleitung
Technische
Daten:
| Frequenzbereich: |
1 MHz bis 7000 MHz
|
Optional:
VLF
DC bis 1 MHz
Microwave
7 GHz bis 14 GHz
|
| Empfindlichkeit: |
ca. 1 µV ( ca. 10 µV bei 7
GHz ) |
| Max.
Eingangsleistung: |
ca.
10 dBm |
| Filterbandbreite:
|
1 MHz, 180 kHz, 18 kHz |
| Max.
Scangeschwindigkeit: |
ca. 100 MHz / sec |
| Audio-Ausgangsleistung: |
4 mal 0.7 Watt |
| Stromversorgung: |
6 NiCd-Akkus
Mono
Dauerbetrieb über Netz-/Ladeadapter
|
| Betriebzeit: |
ca. 3 Std. |
| Laptop: |
1 GHz Pentium 256 MB Ram
mit 14
Zoll TFT oder besser
|

|